Unsere Klöster
Zwei Klöster im Marchfeld, keine halbe Autostunde von Wien: Orte des Gebets, der Einkehr und der Konferenzen — und offen für Gäste.
St. Antonius Kloster, Obersiebenbrunn
2001 erwarb Bischof Anba Gabriel das ehemalige Schloss des Prinzen Eugen und gründete darin das Kloster des heiligen Anba Antonius. Im selben Jahr kam das gegenüberliegende Gebäude dazu, das zur Kirche des heiligen Mina umgebaut wurde.
2002 folgte der historische Schüttkasten, benannt nach Papst Schenuda III.: im Erdgeschoss Kirche, Museum und ein großer Vortragssaal, darüber Zimmer für Konferenzgäste. 2004 weihte Papst Schenuda III. die Kirchen des heiligen Anba Antonius und des heiligen Anba Bishoy.
Heute leben zehn Mönche und ein Mönchsanwärter im Kloster. Sieben Kirchen stehen auf dem Gelände; das Kloster betreibt eigenen Obstbau, hält Enten, Hühner und Puten und produziert Honig aus eigenen Bienenstöcken.
St. Anna Nonnenkloster, Schönfeld im Marchfeld
Aus einem ehemaligen Gasthaus mit Festsaal wurde die Kirche der drei heiligen Annas. Der frühere Gastgarten ist heute der Raum, in dem das Taufbecken steht.
2021 kam auf Empfehlung von Tamav Thekla die erste Nonne nach Schönfeld, im Januar 2022 trat die erste Novizin ein. Am 15. Juli 2022 weihte Papst Tawadros II. die Kirchen des Klosters.
Am 2. Juni 2023 wurde das klösterliche Leben offiziell anerkannt — das erste anerkannte koptische Nonnenkloster Österreichs. Am 10. August 2023 wurde die erste Nonne geweiht.